Die Romreise vom 12. Mai - 17. Mai 2015

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Der Bericht

Die Chöre in Rom - was gibt es aufregenderes für einen Chor, als in Rom im Petersdom zu singen. Dieses einmalige Erlebnis gönnten sich die Chöre Chorgemeinschaft Oberotterbach und der Gesangverein Barbelroth anlässlich ihrer Chorreise vom 12. bis 17. Mai 2015.

Unter der Leitung von Herrn Michael Gerner war es möglich, den hohen Ansprüchen der Domkapellmeister gerecht zu werden. Nur zensiertes Liedgut darf vorgetragen werden; auch nicht jeder Organist  erhält die Erlaubnis an der Petersdom-Orgel zu spielen. So war den beiden Chören der mit Spannung erwartete Auftritt  im weltberühmten Petersdom zu singen, nach langer Wartezeit erlaubt; begleitet an der Orgel von Dr. Clemens KUHN.

Mit dem Bus durch die wunderschöne Toscana, übernachtet in Montecatini Terme, erreichte der Chor am Mittwoch, 13. Mai nachmittags Rom. Erst kurz vor Reiseantritt erhielten die Chöre das o.k. am 13.  Mai, 17.00 Uhr am Kathedra-Altar des Petersdoms  die täglichen heiligen Messe begleiten zu dürfen, ein anderer Termin war (obwohl bereits vor einem Jahr nachgefragt) nicht möglich. Das o.k. seitens des Vatikans fiel auf das geistliche Musikwerk „Deutsche Messe“ von Franz Schubert aus dem Jahr 1826. Zusätzlich sangen die Chöre „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Herr, deine Güte reicht so weit“ von August Eduard Grell sowie „Vater unser“ von Hanne Haller.

Die Hektik der Zeitnot, die Schönheit und Größe des Petersdomes, das Klangvolumen sowie das eigene emotionale Gefühl an diesem Ort zu singen,  war wohl für alle Sängerinnen und Sänger derart beeindruckend, dass ein solcher Auftritts-Moment zu einem unvergessenen Augenblick im Leben eines jeden Sängers wird.

In der Deutschen Katholischen Nationalkirche „S. Maria dell‘ Anima“ durfte der Chor an Christi Himmelfahrt den Gottesdienst ebenfalls chorisch begleiten. Eine wunderschöne Kirche in der Nähe des „Piazza Navona“.

(Kein geringerer als der deutsche Bischof „Tebartz van Elz,“ (Verschwender von Limburg) (strafversetzt nach Rom – wer möchte dahin nicht gerne strafversetzt werden?) ist dem Chor in dieser Kirche als Hausherr begegnet. )

Stadtrundfahrt und Stadtbesichtigung mit Führung haben uns die beeindruckende Hauptstadt Italiens näher gebracht. Es wurden alle namhaften Plätze und Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen.

Freitags konnten die Rombesucher ihr ganz eigenes Rom entdecken, bevor man sich leider am Samstag schon wieder auf den Heimweg aufmachen musste.

Lage Maggiore – schon alleine der Name verheißt eine tolle  Zwischenstation. So war es denn auch, ein tolles Hotel mit einem fantastischen italienischen Essen und einer lockeren chorischen Einlage im Konzertraum des Hotels machten den Mitreisenden die Heimreise noch etwas schwerer.

Sonntags in der Pfalz angekommen, waren alle gesättigt von ganz vielen wunderbaren Erlebnissen und Eindrücken; der Wunsch eine derartige gemeinsame Chorreise wieder einmal zu unternehmen war mehrfach angesprochen worden, was wohl den Erfolg der Reise signalisiert.

Der Romflyer

Tags: Gesangverein

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