Dorfgeschichte

Der Ort Barbelroth wird am 6. April 1179 erstmals schriftlich erwähnt. Die Erwähnung ist Teil einer umfangreichen Besitzliste eines päpstlichen Schutzbriefes für das Kloster Weißenburg.

Mit dieser Nennung von 1179 tritt Barbelroth in die geschriebene Geschichte ein. Vermutlich ist das Dorf aber wesentlich älter. Archäologische Spuren weisen bis in die Hallstadtzeit vor fast 3000 Jahren zurück und auch ein Vorgängerbau der Kirche wird in das 11. oder 12. Jahrhundert datiert.

Barbelroth war kurz nach seiner ersten Erwähnung zentraler Ort eines Besitzkomplexes, aus dem die Beleuchtung der Kaisergräber des Dom zu Speyer finanziert wurde. Damit dürfte der Ort eine hervorragende Stellung unter seinen Nachbardörfern inne gehabt haben. Diese besondere Stellung behält die Ortschaft auch noch über das Mittelalter hinaus, war sie doch über zwei Jahrhunderte lang der Sitz eines pfalz-zweibrückischen Unteramtes mit Gefängnis und Zollstelle und unterstand dem Oberamt Neukastel.

Dank engagierter weitsichtiger Gemeindeverwaltungen, gepaart mit Unternehmungslust und echtem Sparsinn fleißiger Bürger wurde Barbelroth zu dem, was es heute ist: Eine liebenswerte Wohngemeinde mit 650 Einwohnern. Die sorgsame Umwandlung des früheren tabak- und Wein anbauenden Ortes in einen schmucken Wohnort, in dem die noch vorhandenen wenigen landwirtschaftlichen Großbetriebe problemlos integriert sind.

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