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Dorfgeschichte

Der Ort Barbelroth wird am 6. April 1179 erstmals schriftlich erwähnt. Die Erwähnung ist Teil einer umfangreichen Besitzliste eines päpstlichen Schutzbriefes für das Kloster Weißenburg.

Mit dieser Nennung von 1179 tritt Barbelroth in die geschriebene Geschichte ein. Vermutlich ist das Dorf aber wesentlich älter. Archäologische Spuren weisen bis in die Hallstadtzeit vor fast 3000 Jahren zurück und auch ein Vorgängerbau der Kirche wird in das 11. oder 12. Jahrhundert datiert.

Barbelroth war kurz nach seiner ersten Erwähnung zentraler Ort eines Besitzkomplexes, aus dem die Beleuchtung der Kaisergräber des Dom zu Speyer finanziert wurde. Damit dürfte der Ort eine hervorragende Stellung unter seinen Nachbardörfern inne gehabt haben. Diese besondere Stellung behält die Ortschaft auch noch über das Mittelalter hinaus, war sie doch über zwei Jahrhunderte lang der Sitz eines pfalz-zweibrückischen Unteramtes mit Gefängnis und Zollstelle und unterstand dem Oberamt Neukastel.

Dank engagierter weitsichtiger Gemeindeverwaltungen, gepaart mit Unternehmungslust und echtem Sparsinn fleißiger Bürger wurde Barbelroth zu dem, was es heute ist: Eine liebenswerte Wohngemeinde mit 650 Einwohnern. Die sorgsame Umwandlung des früheren tabak- und Wein anbauenden Ortes in einen schmucken Wohnort, in dem die noch vorhandenen wenigen landwirtschaftlichen Großbetriebe problemlos integriert sind.

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Informationen zum Ort

Die Ortsgemeinde Barbelroth liegt „Im Süden der Pfalz“ im Landkreis Südliche Weinstraße, nur 5 Kilometer östlich des Kurortes Bad Bergzabern.
Verkehrstechnisch ist der kleine Ort angebunden an die Kreisverkehrsanlage B427 / L544 und an die Schienenstrecke der reaktivierten Bahnstrecke Winden - Bad Bergzabern.

Geprägt ist die Gemeinde von alten historischen zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkgebäuden im alten Ortskern sowie kleinen überschaubaren und  verkehrsberuhigten familienfreundlichen Neubaugebieten.

Mit dieser Umwandlung hielt auch die gesellschaftliche Entwicklung Schritt. Außer dem Gesangverein, der im Jahr 2004 sein 125jähriges Jubiläum beging und der Spielvereinigung Oberhausen-Barbelroth, die im gleichen Jahr ihren 85. Geburtstag feierte, kamen im Laufe der Zeit weitere Vereine, wie die Bauern- und  Winzerschaft, die Dorfgemeinschaft Kulturverein, der Feuerwehrverein „Roter Hahn“, der Landfrauenverein, der Naturschutzverein, der Reiterverein sowie die Tennisabteilung der Spielvereinigung hinzu.

Neben diesen Vereinen, die in ihrer Gesamtheit nicht nur der einheimischen Bevölkerung Freizeitangebote der vielfältigsten Art bieten, stellt sich auch die Ortsgemeinde den gesellschaftlichen und politischen Anforderungen.

Mit der zukunftorientierten Planung des Baugebietes „Im Sand“, eigenem Bahnhaltepunkt und einer Kindertagesstätte mit Ganztagsbetreuung steht einer kontinuierlichen - an den Belangen der Bevölkerung ausgerichteten – Weiterentwicklung des Ortes nichts im Wege!

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